Warum entscheidet der Lagerort über die Haltbarkeit?

Lebensmittel verderben durch Mikroorganismen, durch eigene Enzyme und durch Austrocknen oder Feuchtwerden. Kälte bremst Keime und Reifung, Dunkelheit verhindert zum Beispiel, dass Kartoffeln grün werden, und dichte Behälter halten Feuchtigkeit, Gerüche und Vorratsschädlinge fern.

Deshalb gibt es keinen Ort, der für alles passt. Frisches Fleisch braucht die kälteste Stelle im Kühlschrank, Brot trocknet dort dagegen aus und wird altbacken. Kartoffeln vertragen den Kühlschrank nicht, weil die Kälte laut BZfE ihre Stärke in Zucker umwandelt. Äpfel halten sich laut Utah State University bei −1 bis 0 °C und etwa 90 % Luftfeuchte am längsten. Lies deshalb zuerst die Lagerangabe auf der Packung und übertrage sie nicht auf ein anderes Produkt.

Lagerorte im Haushalt und ihre Bedingungen (BZfE, NCHFP)
LagerortBedingungenTypische Lebensmittel
Kühlschrankmittleres Fach etwa 7 °C, unten am kältesten, Gemüsefach 2 bis 3 °C wärmer als der InnenraumFleisch, Fisch, Milchprodukte, Reste, viele Gemüse und Beeren
VorratsschrankZimmertemperatur 15 bis 20 °C, trocken, dicht verschlossenMehl, Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte, Konserven
Keller oder Vorratsraumkühl, frostfrei, dunkel, luftigKartoffeln, Zwiebeln, Kürbisse, Wurzelgemüse
Gefriergerät−18 °C oder kälterEingefrorenes Gemüse, Obst, Brot, vorgekochte Speisen

Wie räumst du den Kühlschrank nach Temperaturzonen ein?

Die meisten Kühlschränke haben mehrere Temperaturzonen. Sie entstehen laut BZfE, wenn du das mittlere Fach auf etwa 7 °C einstellst. Die kälteste Stelle liegt dann auf der untersten Glasplatte über dem Gemüsefach, die wärmste in der Tür. Das Gemüsefach ist durch die Glasplatte abgetrennt und 2 bis 3 °C wärmer als der übrige Innenraum.

Leg Fleisch und Fisch nach unten, Milchprodukte, Käse, Wurst und zubereitete Speisen in die Mitte. In die Tür gehören Butter, Margarine, Soßen und angebrochene Getränke. Eier lagerst du laut Verbraucherzentrale im Innenraum statt im Türfach, weil dort die Temperatur beim Öffnen schwankt. Bei 2 bis 6 °C bleiben rohe Eier 4 bis 6 Wochen genießbar.

Ins Gemüsefach gehören laut BZfE unter anderem Kohl, Lauch, Möhren, Pilze, Salat, Spinat, Äpfel, Beeren und Trauben. Rote Bete hält dort ohne Blätter und ungewaschen im Beutel bis zu 3 Wochen, ganze Zitronen im Plastikbeutel etwa 6 Wochen. Erdbeeren dagegen legst du ungewaschen in einer Lage auf Küchenpapier und isst sie innerhalb von 3 Tagen.

Kühlschrankzonen bei etwa 7 °C im mittleren Fach (BZfE)
ZoneTemperaturWas hineingehört
Unterste Glasplattekälteste StelleFleisch, Fisch
Mittlere Ablagenetwa 7 °CMilchprodukte, Käse, Wurst, zubereitete Speisen, Eier
Gemüsefach2 bis 3 °C wärmer als der Innenraumkälteverträgliches Gemüse, Beeren, Äpfel, Trauben
Türfachwärmste ZoneButter, Margarine, Soßen, angebrochene Getränke

Was gehört nicht in den Kühlschrank und was lagerst du getrennt?

Kälteempfindliches Gemüse leidet im Kühlschrank. Das BZfE nennt Auberginen, Basilikum, Gurken, Kartoffeln, Knoblauch, Paprika, Tomaten und Zucchini als Lebensmittel, die nicht hineingehören. Tomaten kommen erst in die Kälte, wenn sie reif sind, denn Kälte stoppt das Nachreifen. Vollreife Tomaten halten laut Utah State University bei 7 bis 10 °C etwa 4 bis 7 Tage. Auch unreife Bananen reifen im Kühlschrank nicht richtig nach; reife Früchte bleiben dort einige Tage länger frisch, die Schale wird aber braun.

Brot lagerst du bei Zimmertemperatur im Brotkasten, Steintopf oder in der Bäckertüte. Im Kühlschrank trocknet es aus. Nur an schwülheißen Tagen ist er für helles Brot und Toast eine kurzfristige Ausnahme gegen Schimmel. Ganze Knoblauchknollen halten an einem kühlen, trockenen Ort 2 bis 3 Wochen.

Manche Früchte reifen nach der Ernte weiter und geben dabei das Reifegas Ethylen ab. Laut BZfE gehören dazu Bananen, Avocados, Mangos und Papayas. Lagere sie getrennt von empfindlichen Früchten und Gemüsen wie Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Gurken und Trauben, sonst verderben diese schneller. Auch Kürbisse hältst du fern von Äpfeln und reifenden Tomaten, und die Utah State University rät generell, Gemüse nicht neben Obst zu lagern.

Wie lagerst du Trockenvorräte, Gläser und Gedörrtes im Vorratsschrank?

Bei Zimmertemperatur von 15 bis 20 °C lagern laut BZfE lange haltbare Lebensmittel wie Mehl, Reis, Nudeln, getrocknete Erbsen und Konserven. Am besten eignet sich eine trockene, luftige Speisekammer. Angebrochene Packungen füllst du in dicht schließende Behälter um und beschriftest sie mit Inhalt und Datum.

Selbst Getrocknetes braucht dieselben Bedingungen in kleinen Portionen. Das NCHFP nennt für die meisten Trockenfrüchte bis zu 1 Jahr bei 16 °C und etwa 6 Monate bei 27 °C; Trockengemüse hält etwa halb so lange wie Obst. Gläser zeigen Feuchtigkeit sofort. Bildet sich Beschlag, trocknest du nach; riecht der Inhalt muffig oder zeigt er Schimmel, entsorgst du den ganzen Behälter.

Eingekochte Gläser aus geprüften Rezepten lagerst du ohne Schraubring kühl, trocken und dunkel. Für Marmelade nennt das NCHFP etwa 10 bis 21 °C und rund 1 Jahr beste Qualität. Gewölbte Deckel, austretende Flüssigkeit, Schimmel oder ungewöhnlicher Geruch sind Warnzeichen: Den Inhalt probierst du dann nicht.

Lagerdauer haltbar gemachter Vorräte bei richtiger Lagerung (NCHFP, BZfE)
VorratLagerbedingungRichtwert für beste Qualität
Trockenfrüchtedicht, dunkel, 16 °Cbis zu 1 Jahr
Trockenfrüchtedicht, dunkel, 27 °Cetwa 6 Monate
Trockengemüsedicht, kühl, dunkeletwa halb so lange wie Obst
Marmelade, im Wasserbad verarbeitetungeöffnet, 10 bis 21 °C, dunkeletwa 1 Jahr
Marmelade, geöffnetKühlschrank, höchstens 4 °Cetwa 1 Monat
Gemüse, eingefroren−18 °C8 bis 12 Monate
Brot, eingefroren−18 °C1 bis 3 Monate

Wie lagerst du Kartoffeln, Zwiebeln und anderes Kellergemüse?

Kartoffeln brauchen einen kühlen, frostfreien, trockenen und dunklen Ort. Das BZfE nennt auf seiner Kartoffelseite 7 bis 10 °C als ideale Lagertemperatur im Haushalt, auf der Übersichtsseite zum Lagern einen Keller mit 4 bis 6 °C. Einig sind sich beide Angaben: kühl und frostfrei, aber nicht im Kühlschrank. Nimm Papiertüten oder Jutesäcke; in Folie bilden sich leicht Feuchtigkeit und Schimmel.

Licht lässt Kartoffeln grün werden. In grünen Stellen und um die Keimansätze bildet sich giftiges Solanin. Schneide beides großzügig weg. Bittere, stark gekeimte, überwiegend grüne oder verschrumpelte Knollen isst du laut BfR nicht, und das Kochwasser verwendest du nicht weiter.

Zwiebeln lagerst du kühl und trocken, getrennt von Kartoffeln: Zwiebeln lassen Kartoffeln schneller keimen und faulen. Unter diesen Bedingungen halten Zwiebeln so lange, dass das NCHFP Einfrieren ganzer Zwiebeln meist nicht für nötig hält. Äpfel gehören ebenfalls nicht neben Kartoffeln, sonst schmecken sie muffig.

Ausgehärtete Kürbisse lagerst du nicht auf dem Boden, sondern luftig und dunkel bei 10 bis 13 °C. Ganze Meerrettichwurzeln halten in feuchtem Sand im dunklen Keller oder im Kühlschrank bis zu 3 Monate.

Kellergemüse und Lagerobst: Bedingungen und Dauer laut den verlinkten Ratgebern
LebensmittelBedingungenDauer
Kartoffelnkühl, frostfrei, dunkel, Papier oder Jute, getrennt von ZwiebelnWochen bis Monate (BZfE)
Zwiebelnkühl, trocken, getrennt von Kartoffelnlange lagerfähig (NCHFP)
Kürbis, ausgehärtet10 bis 13 °C, 50 bis 70 % Luftfeuchte, dunkel2 bis 6 Monate je nach Sorte
Äpfel−1 bis 0 °C, etwa 90 % Luftfeuchte, gelochter Beutelje nach Sorte, regelmäßig kontrollieren
Meerrettich, ganze Wurzel0 bis 4 °C, feuchter Sand, dunkelbis zu 3 Monate
Knoblauch, ganze Knollekühl, trocken2 bis 3 Wochen

Was bedeuten Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum?

Mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), „mindestens haltbar bis“, garantiert der Hersteller, dass das ungeöffnete Lebensmittel bei durchgehend richtiger Lagerung Geruch, Geschmack und Nährwert behält. Nach Ablauf ist es häufig noch einwandfrei. Prüfe es dann mit Augen, Nase und Zunge: Verfärbungen, Schimmel, muffiger, ranziger oder fauliger Geruch und veränderter Geschmack sind Ausschlussgründe.

Das Verbrauchsdatum, „zu verbrauchen bis“, steht auf sehr leicht verderblichen Lebensmitteln wie Hackfleisch, frischem Fisch, vorgeschnittenen Salaten und vorzerkleinertem Obst. Es nennt den letzten Tag, an dem das Lebensmittel verkauft und gegessen werden darf. Danach entsorgst du es, ohne zu probieren.

Beide Daten gelten nur für die ungeöffnete Packung und nur bei der aufgedruckten Lagertemperatur. Nach dem Öffnen gilt das MHD nicht mehr; dann richtest du dich nach Hinweisen wie „nach dem Öffnen gekühlt lagern“.

MHD und Verbrauchsdatum im Vergleich (Verbraucherzentrale, BZfE)
MerkmalMindesthaltbarkeitsdatumVerbrauchsdatum
Aufdruck„mindestens haltbar bis“„zu verbrauchen bis“
BedeutungQualitätsgarantie des HerstellersSicherheitsgrenze
Typische ProdukteNudeln, Reis, Mehl, KonservenHackfleisch, frischer Fisch, vorgeschnittener Salat
Nach AblaufSinnesprüfung, oft noch genießbarwegwerfen
Verkauf nach Ablauferlaubtverboten

Wie behältst du den Überblick und gehst sicher mit Resten um?

Arbeite nach dem Prinzip „first in, first out“: Neues kommt nach hinten, Älteres nach vorn. So greifst du automatisch zuerst zu dem, was schon länger da ist. Beschrifte alles, was du umfüllst, einfrierst oder selbst einkochst, mit Inhalt und Datum.

Für gekochte Reste gelten feste Zeiten. Stelle sie spätestens nach 2 Stunden in Kühlschrank oder Gefrierfach, bei Umgebungstemperaturen über 32 °C nach 1 Stunde. Zwischen 10 und 60 °C vermehren sich Keime laut BfR besonders gut. Verteile große Mengen auf flache Behälter, dann kühlen sie schneller ab. Im Kühlschrank bei höchstens 4 °C isst du Reste innerhalb von 3 bis 4 Tagen.

Erhitze Reste wie gekochten Reis vor dem Essen durch und durch auf mindestens 74 °C. Was nach 2 Stunden bei Raumtemperatur noch auf dem Tisch steht, gehört in den Müll. Einfrieren macht eine Speise, die zu lange warm stand, nicht wieder sicher.

Wie schützt du Vorräte vor Motten und Käfern?

Häufige Vorratsschädlinge in deutschen Küchen sind laut Verbraucherzentrale Mehlmotte, Dörrobstmotte, Kornkäfer, Brotkäfer und Reismehlkäfer. Typische Spuren sind Gespinste und Larven in Mehl, Nüssen oder Trockenobst, kleine Käfer, stecknadelkopfgroße Löcher in Verpackungen sowie verklumptes oder verfärbtes Mehl.

Vorbeugen ist einfacher als bekämpfen. Prüfe neu gekaufte Trockenware und fülle sie direkt in Glas-, Keramik- oder stabile Kunststoffbehälter mit dicht schließendem Deckel, Gummidichtung oder Bügelverschluss. Lagere kühl und trocken, lüfte die Küche und lege keine übergroßen Vorräte an. Auch Nüsse in der Schale gehören in einen geschlossenen Behälter, sonst können Dörrobstmotten sie innerhalb einer Saison wurmig machen.

Bei Befall entsorgst du befallene Lebensmittel im Hausmüll außerhalb der Wohnung, räumst den Schrank vollständig aus und reinigst alle Flächen gründlich. Unbefallene Vorräte füllst du in dichte Behälter und kontrollierst danach alle zwei bis drei Tage. Chemische Mittel empfiehlt die Verbraucherzentrale in der Küche nicht; bei hartnäckigem Befall holst du einen Fachbetrieb.

Wie legst du einen Notvorrat nach BBK-Empfehlung an?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, sich möglichst bis zu 10 Tage selbst versorgen zu können. Schon ein Vorrat für mindestens 3 Tage hilft. Plane pro Person und Tag mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit zum Trinken und zusätzlich 0,5 Liter Wasser zum Kochen ein.

Wähle Lebensmittel, die ohne Kühlung haltbar sind, die du möglichst auch kalt essen kannst und die schnell garen, falls der Strom ausfällt. Lagere sie kühl, dunkel und trocken. Das BBK beschreibt zwei Wege: einen einmaligen Vorrat, den du jährlich prüfst, oder einen lebenden Vorrat, den du im Alltag verbrauchst und laufend auffüllst.

Selbst Eingekochtes und Gedörrtes passt in einen Notvorrat, wenn es nach geprüften Verfahren hergestellt ist und ohne Kühlung lagern darf. Kühlschrankrezepte, Gemüse in Öl und Eingefrorenes zählen nicht dazu, weil sie bei einem Stromausfall nicht sicher bleiben.

Wann reicht Lagern und wann brauchst du eine Haltbarmach-Methode?

Lagern lohnt sich, solange du ein Lebensmittel innerhalb seiner natürlichen Frist verbrauchst: Erdbeeren in 3 Tagen, Tomaten in einer Woche, Kartoffeln über Wochen bis Monate. Hast du mehr, als du in dieser Zeit isst, wähle eine Methode nach dem späteren Verwendungszweck.

Säurearmes Gemüse, Fleisch, Fisch und Suppen kochst du nur im Druckeinkocher ein; Wasserbad, Einkochautomat und Backofen reichen dafür nicht. Kräuter, Knoblauch oder Gemüse in Öl lagerst du nie bei Raumtemperatur, sondern höchstens 4 Tage im Kühlschrank oder eingefroren.

Haltbarmach-Methoden im Überblick: Lagerort und typischer Einsatz
MethodeLagerort danachPasst gut für
EinfrierenGefriergerät, −18 °CBeeren, Gemüse, Brot, Suppen, Reste
EinkochenVorratsschrank, kühl und dunkelMarmelade, Obst, Tomaten mit Säure; säurearmes Gemüse nur im Druckeinkocher
Dörrendichte Gläser, kühl und dunkelÄpfel, Pilze, Kräuter, Gemüse für Suppen
Einlegenje nach Rezept Kühlschrank oder VorratsschrankGurken, Zwiebeln, Paprika in Essig
Fermentierenje nach RezeptSauerkraut, Kimchi, Gemüse
Räuchernje nach RezeptFisch, Fleisch

Häufige Fragen zum Thema Richtig lagern

Darf man Lebensmittel nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch essen?

Oft ja. Das MHD ist eine Qualitätsgarantie für die ungeöffnete, richtig gelagerte Packung. Prüfe das Lebensmittel nach Ablauf mit Augen, Nase und Zunge. Lebensmittel mit Verbrauchsdatum, etwa Hackfleisch oder frischer Fisch, entsorgst du dagegen nach Ablauf.

Warum soll man Kartoffeln und Zwiebeln nicht zusammen lagern?

Laut BZfE lassen Zwiebeln Kartoffeln schneller keimen und faulen. Lagere beide kühl und trocken, aber getrennt. Kartoffeln brauchen zusätzlich Dunkelheit, damit sich keine grünen, solaninhaltigen Stellen bilden.

Welches Obst darf nicht neben anderem Obst liegen?

Nachreifende Früchte wie Bananen, Avocados, Mangos und Papayas geben Ethylen ab. Laut BZfE lagerst du sie getrennt von Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Gurken und Trauben, die sonst schneller verderben.

Wie lange halten Essensreste im Kühlschrank?

Gekochte Reste isst du innerhalb von 3 bis 4 Tagen, wenn sie bei höchstens 4 °C stehen. Stelle sie spätestens 2 Stunden nach dem Kochen kalt, bei über 32 °C nach 1 Stunde, und erhitze sie vor dem Essen auf mindestens 74 °C.

Wie viel Vorrat empfiehlt das BBK für den Notfall?

Das BBK empfiehlt, sich möglichst bis zu 10 Tage selbst versorgen zu können, mindestens aber 3 Tage. Pro Person und Tag rechnest du mindestens 1,5 Liter zum Trinken und 0,5 Liter Wasser zum Kochen.